Hofpost Oktober 2022

Guten Tag liebe SoLaWi Freunde und Freundinnen!

Nun gehen wir in die dritte SoLaWi-Jahreszeit, den Herbst.

Wir freuen uns auf die Herbstarbeiten auf dem Acker. Das, was beim Blick aus dem Fenster oft trist und ungemütlich aussieht, wirkt draußen gleich viel frischer und anregender als gedacht.  Die Bewegung und das zusätzliche Tageslicht schaffen gute Ressourcen für die kalte Jahreszeit. 

Chares Dowding, ein erfahrener Bio-Gärtner und Erfinder der No-Dig-Methode, beschreibt den Wert des Anbaus von Wintergemüse folgendermaßen:

„Neben all dem guten Essen hat er Anbau von Wintergemüse noch einen weiteren Vorteil. Er bringt uns nach draußen, manchmal bei schlechtem Wetter, aber auch an schönen Tagen mit tief stehender Sonne. Egal wie kalt wir uns auch fühlen mögen, die Erfahrung ist immer belebend – oft sogar auf eine gewisse Weise wärmend. Der Winter kann eine ruhige, erhebende Zeit sein, besonders an Tagen, an denen der Frühling schon in Sicht ist.“

Wenn Ihr Teil der Ernte-Gemeinschaft werden wollt, euch für die Idee und Arbeitsweise der SoLaWi interessiert und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten wollt, meldet euch! Wir organisieren gerne ein Treffen auf dem Acker 😊

 Für die Umwelt – Hallo liebe Familien Die SoLaWi organisiert mit der Mucher Bio-Gemeine und dem JUZE einen Familien-Wandertag in den Herbstferien. Habt ihr in den Herbstferien Lust auf: Rätzel lösen… ° Sachen suchen… ° kreativ sein… ° unterwegs sein… ° Film schauen… ° einen Preis gewinnen… ° … ° … dann meldet euch und eure Familien an. Das Programm bekommt ihr nach der Anmeldung zugemailt. Datum: 07. Oktober 2022 Uhrzeit: zwischen 11.-16.00 Uhr Kosten: 2 Euro pro Familie – für ein Wildbienenhotel am JUZE Anmeldung: info@juzemuch.de Wer Lust hat, in der Bio-Gemeinde mitzuarbeiten und Much noch ein wenig mehr BIO zu machen, der melde sich bei Sabine 😊 
  
 Für die Umwelt – Stadtradeln 04.–24.09.2022 Die SoLaWi hat drei Wochen mit geradelt und für die Umwelt auf das Auto verzichtet. 914 Kilometer haben wir in drei Wochen geschafft – nicht schlecht, zumal wir weiterhin gut überlegen, welches Verkehrsmittel wir wählen. Macht mir! Lustige Fahrrad Bilder Stock-Vektoren und -Grafiken - iStock 
  
 Herbst – Vorratshaltung für den Winter Kürbisse kann man über den Winter gut lagern. Man kann ihn aber auch anders haltbarmachen. Probiert es doch mal mit Kürbisketchup: 200 g Kürbis, 150 ml Apfelsaft, 1 Lorbeerblatt, 2 Gewürznelken, 3-4 EL Apfelessig, 2,5 EL Agavendicksaft, ½ TL Cayennne&Piment. Kürbis putzen, schälen, stückeln. Mit Apfelsaft, Lorbeerblatt und Gewürznelken aufkochen. 20 Min zugedeckt köcheln lassen, bis der Saft nahezu eingekocht ist. Gewürze entfernen. Kürbisfleisch pürieren.  Apfelessig und Agavendicksaft zugeben. Mit Salz, Pfeffer, Cayenne und Piment würzen. Im Kühlschrank ist der Ketchup eine Woche haltbar. Man kann ihn auch sterilisieren oder einfrieren. 
  
 NABU – Vogel des Jahres – Für die Umwelt Vogelschutz ist ein Herzensthema des NABU! Da die Vögel so gut erforscht werden, wie kaum eine andere Tierart, sind sie ideale Anzeiger für den Zustand der Umwelt. So können an den Bestandsentwicklungen der verschiedenen Arten, wichtige Erkenntnisse für die Veränderungen in der Natur abgeleitet werden. Es können Probleme erkannt und Lösungen entwickelt werden. Mit der Wahl des „Vogels des Jahrs“, unterstützt der NABU die Bewusstseinsbildung. Die ausgewählten Vögel machen stellvertretend auf verschiedene Probleme der Natur aufmerksam. Bis zum 27.Oktober kannst du abstimmen: Feldsperling, Braunkehlchen, Teichhuhn, Neuntöter oder Trauerschnepper, stehen in diesem Jahr im Finale. 🐦 Vogel-Emojihttps://www.vogeldesjahres.de 
  
 Bergischer Landschaftstag Es war schön, uns am „Bergischen Landschaftstag“ mit den Nachbar-SoLawi´s zu präsentieren. So hört man von den Entwicklungen und Herausforderungen und kommt gleichzeitig mit interessierten Bürger*innen in Kontakt. Anne, Wolfgang und Sabine hat es Spaß gemacht 😊 
  
* Echte Ökoalternative: Hafermilch Es ist bekannt, dass Kuhhaltung und damit auch Milchprodukte eine schlechte Ökobilanz aufweisen. Auch in Sachen Tierschutz ist ein kritischer Blick empfehlenswert. Es gibt jedoch Alternativen zu Kuhmilch, mit guter Ökobilanz. Im Gegensatz zu Soja ist Hafer ein heimisches Gewächs, dass sich klimaschonend anbauen und transportieren lässt. Im Vergleich zu Kuhmilch verbraucht Hafermilch in der Herstellung 60% weniger Energie. Die Landnutzung ist sogar um fast 80% geringer. Siehe auch: https://www.br.de/puls/themen/leben/kuhmilch-vs-pflanzenmilch-100.html 
  
 Starke Zunahme von Pestiziden Der Anteil giftiger Pestizide auf europäischem Obst und Gemüse hat stark zugenommen. Demnach hat es im Zeitraum von 2011 bis 2019 einen Anstieg der Pestizide, die von der Europäischen Kommission als „besonders gefährlich“ eingestuft sind, um 53 Prozent gegeben. Die Organisation „Pesticide Action Network“ (PAN) Europe hatte dafür fast 100.000 Obstproben ausgewertet. Knapp 30 Prozent der Proben wiesen Rückstände auf, die als mutmaßlich giftig für Menschen, Tiere und die Umwelt gelten. Einige Beispiele: Kiwis: 2011 = 4% – 2019 = 32 % Kirschen: 2011 = 22% – 2019 = 50% Bei Äpfeln, Birnen und Pfirsichen wurde eine Kontaminierung von 50% nachgewiesen. Die am stärksten belasteten Gemüse waren Staudensellerie (54%), Knollensellerie (45%) und Grünkohl (31%). Manche Proben enthielten zwei oder mehr der Pestizid-Rückstände. 
  
 MiMaTage „Weil es gemeinsam noch mehr Spaß macht“ Mitarbeiten kann man immer dann, wenn man Zeit und Lust hat. Bitte fragt bei Amayi nach! Zudem gibt es Mitmach- und Kennenlerntage: ·  Mittwoch ab 10 Uhr: Arbeiten an dem was dran ist, mit Mittagsimbiss vom Acker oder was jeder/jede so mitbringt 😊 ·  Freitags ab 11 Uhr: Erntezeit und Aufbau Ernteausgabe 
  
 Neuer Club auf Rome Bericht: Wie sich die Menschheit noch retten kann Vor 50 Jahren rüttelte der „Club of Rome“ mit seinem Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ die Welt auf. Auch in diesem Jahr mahnen die Forscher des ThinkTanks „Wenn sich die globale Wirtschaftsweise nicht ändert, bricht Ökonomie, Umwelt und Lebensqualität zusammen“. Der Bericht plädiert sehr eindringlich, sich endlich zu besinnen. Es werden fünf „außerordentliche Kehrtwendungen“ vorgeschlagen.  Beendigung der Armut.Beseitigung der eklatanten Ungleichheit.Ermächtigung der Frauen.Aufbau eines für Menschen und Ökosysteme gesunden Nahrungsmittelsystems.Übergang zum Einsatz sauberer Energie. Siehe auch: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/club-of-rome-studie-103.html 
  
… was ansteht im Oktober Es wir weiter gepflanzt, gepflegt und geerntet.Die Planungen für das nächste Jahr laufen an, damit verbunden die ersten Arbeiten.Ein Treffen der Ernteteilenden ist für den 
  
Interessiert ihr euch für die SoLaWi-Much? Schaut mal auf unsere Homepage oder melde euch bei uns! www.solawi-much.de Es grüßen euch herzlich Sabine und der SoLaWi-Rat 

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