Hofpost Dezember 2021

Die SoLaWi ist „offiziell“ gegründet

„Es war sehr interessant und bereichernd heute Abend, vielen Dank dafür. Wir freuen uns darauf, Ernteteiler zu werden.“ sagte K. nach der Auftaktveranstaltung.

Mit netten Menschen, in guter Stimmung und mit konstruktivem Austausch, sind wir am 22. November mit der „Zentralen Auftaktveranstaltung“ in die SoLaWi gestartet. Wir sind jetzt 22 Ernteteiler*innen. Wir sind uns sicher, wir werden am Jahresende 30 sein:) Zudem gibt es eine Menge Leute, die Lust haben, auf dem Acker mitzuarbeiten. Wir danken allen Beteiligten und Besuchern für den schönen Abend.

Das SoLaWi Logo

Passend zum Start der SoLaWi hat Moritz uns ein schönes Logo gestaltet – wir sind sehr glücklich damit. René, Sandra und Emma haben schon passende Kekse gebacken 😊

Es geht um Gemüse und Gemeinschaft – am 27.11 haben wir uns auf dem SoLaWi Acker getroffen.

Mittlerweile wissen wir, wie gut und wohltuend das Arbeiten auf dem Acker ist. Es ist schön zu erleben, wie bereichernd die Gemeinschaft ist, in der jede und jeder mit seinen Möglichkeiten und Kompetenzen das einbringt, was gerade benötigt wird.

Ein Tipp: Eine Totholzhecke anlegen

  • Die Totholzhecke ist eine lockere Aufschüttung von Gehölzschnitt zwischen zwei Pfostenreihen, die als Lebensraum für Pflanzen, Insekten und Kleintiere dient.
  • Hobbygärtner können eine Totholzhecke bauen, aus dicken, in den Boden eingeschlagenen Ästen. Abstand: Länge 60-100 cm / Breite: 0,5-2 m
  • Zu beschleunigen ist die Begrünung der Hecke durch die Aussaat oder Pflanzung heimischer Blumen, Stauden und Gehölze.

Eine genaue Anleitung schicken wir euch gerne zu!

Bitte leitet unseren Newsletter an interessierte Freunde und Freundinnen weiter! Wir freuen uns über alle Fragen und Anregungen über solawi-mueller@web.de

Schaut auch mal auf unsere Homepage http://www.solawi-much.de

Mit solidarischen Grüßen

Sabine – für die SoLaWi Much



Der SoLaWi-Bauwagen

Eine SoLaWi ohne „Treffpunkt“ auch bei schlechten Wetter, das können wir uns nicht vorstellen – was gibt es da Schöneres als einen Bauwagen 🙂

Dank Georg und Martin, die Geld und Zeit investiert haben, konnte der Bauwagen gestern auf den Hof gebracht werden. Nun wird das Dach renoviert und das Innenleben hübsch gemacht. Auf die Einweihung stoßen wir dann gemeinsam an!


27. Nov 2021, 12:00h Treffen am Solawi-Acker

Nach unserer offiziellen Auftaktveranstaltung möchten wir alle Interessenten auf unseren Acker einladen. Verschafft Euch selbst einen Eindruck vor Ort. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Kommt einfach vorbei.

Wann: Samstag, 27. Nov 2021 – 12:00h

Wo: Solawi-Acker, Streuobstwiese unterhalb Hecknaafer Hof, Much

(fürs Navi: Esinghausen 30, 53804 Much)

Wichtig: Die Veranstaltung findet im Außenbereich statt. Dennoch würden wir uns wünschen, dass die 3G-Regel beachtet wird.

Logo & Gemeinnützigkeit

Unsere Idee nimmt Fahrt auf. Mit professioneller Unterstützung haben wir uns nun für ein passendes Logo entschieden. Es soll verdeutlichen, dass die Solidarische Landwirtschaft einen selbstbestimmten Raum für alle Ernteteiler darstellt, der die Umsetzung individuelle Gestaltungswünsche, Ideen und Vorschläge ermöglicht. Gleichzeitig ist die Solidarische Landwirtschaft Teil der Genossenschaft eco:much, die den Rahmen für die Solawi bildet und alle organisatorischen, personellen und formellen Aufgaben übernimmt.

Zudem freuen wir uns über die Zusage des Finanzamtes Siegburg, unserer Genossenschaft nach Prüfung des Satzungsentwurfes die „Gemeinnützigkeit“ anzuerkennen. Dies ermöglicht uns neben den Ernteverträgen weitere Finanzierungsoptionen, da wir dadurch berechtigt sind, Spenden-bescheinigungen auszustellen.

Hofpost November 2021

Guten Tag liebe SoLaWi Freunde und Freundinnen,

dies ist der siebte SoLaWi Much Newsletter, den es ab jetzt 1 x monatlich gibt, um euch über die Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.

Was sich auf dem Acker tut

Mit Unterstützung von Amayi und Martin bereiten wir die Ackerflächen vor, um darauf ab dem Frühjahr Gemüse anzubauen.

  • Ein Beet ist konventionell gepflügt worden – hier ist Winterroggen eingesät, der schön wächst und im Frühjahr als Boden-Verbesserer untergepflügt wird.
  • Ein Beet wird mit einer Methode aus der Permakultur, „Lasagne-Methode“, für die Gemüseaussaat vorbereitet. Dafür wird Pappe auf der Wiese ausgelegt, die mit einer dünnen Mistschicht, Mulch und Blättern schichtweise aufgebaute wird. Darunter tummeln sich bald Regenwürmer, die Grasnarbe und die Pappe zersetzt sich. Die entstehende Energie sorgt für eine nährstoffreiche Bodenqualität und gute Wärme.
  • Ein Hügelbeet wird angelegt. Als klassisches Permakultur-Element werden Gartenabfälle wie Laub, Gras und Erde um einen Kern aus Ästen geschichtet. So werden natürlichen Regenerationskreisläufe angelegt und genutzt. Das Gemüse kann platzsparend, ohne weitere Düngerbeigaben angebaut werden. Es wird Wärme erzeugt und wenig Wasser gebraucht.

Wir setzen auch Beeren-Stecklinge – Johannis-, Josta- oder Stachelbeeren. Wenn die Stecklinge Wurzeln geschlagen haben, ergänzen sie die Agroforstkultur und liefern bald leckeres Naschobst.

So kannst du Beerensträucher in deinem Garten vermehren

Schneide vom Beerenstrauch die einjährigen Triebe, unterhalb oder oberhalb einer Knospe, in einer Länge von 10-15 cm. Setze die Stecklinge nah beieinander, bis zur Hälfte, direkt in die Erde, in ein Beet oder einen Kübel. Die Erde sollte locker und durchlässig sein. Hier bleiben die Stecklinge, bis sie wurzeln, was an den ersten Blattaustrieben erkennbar ist. Das kann eine ganze Saison dauern. Zeigt sich das erste Grün, nimmst du die Stecklinge vorsichtig aus der Erde. Sind Wurzeln zu sehen, kannst du sie an den gewünschten Ort pflanzen. Nun pflege sie weiter, wie es bei einem Beerenstrauch üblich ist.

Einladung „Zentrale Auftaktveranstaltung“

Ihr habt über den Newletter oder andere Wege, die Entwicklung der SoLaWi-Much verfolgen können. Jetzt sind wir so weit, wir starten ab Januar!

In der ersten Stufe, die ca. ein Jahr dauert, wollen wir die SoLaWi mit Menschen ausgestalten, denen es ein Anliegen ist, die Grundidee des „solidarischen Landwirtschaftens“ real werden zu lassen. Gemeinsam wollen wir:

Solidarisch handeln und den SoLaWi-Aufbau in der Startphase mit ideeller, praktischer und finanzieller Investition zum Blühen bringen.

Ökologische Landwirtschaft unterstützen und einen wichtigen, realen Beitrag dazu leisten, dass es im Bergischen Land eine weitere klima- und lebensfreundliche Landwirtschaft gibt.

Dazu ein paar Fakten:

Es gibt einen Acker, auf dem gerade Winterroggen – als Vorbereitung für einen ersten Gemüseanbau – eingesät wurde.

Wir haben eine engagierte Gemüsegärtnerin gewinnen können, die die SoLaWi mit Engagement und Wissen unterstützen wird.

·        Start ist im Januar 2022 – mit den ersten Ackererträgen ist im Mai zu rechnen.

·        Ein „Anteil“ kostet 100 Euro pro Monat – ab Januar zu zahlen (später sollen von einem Anteil 2 Personen ihren Gemüsebedarf decken können – Gemüseanteile können ggf. privat geteilt werden).

·         Mit den „Ernteteilern“ wird ein verbindlicher Kooperationsvertrag über ein Jahr geschlossen.

·        Engagement ist erwünscht – denken, handeln, graben, … gemeinsam ist „alles drin“.

·        Alle „Ernte-Erträge“ werden solidarisch aufgeteilt – mit stetigem Wachstum ist zu rechnen…

·        Die SoLaWi-Much ist in einer „Gemeinnützigen Genossenschaft“ (im Aufbau), strukturell und finanziell sicher eingebunden.

An der zentralen Infoveranstaltung könnt ihr euch über die konkreten Möglichkeiten eines SoLaWi-Engagements im Jahr 2022 informieren. Das Abschließen einer verbindliche Kooperationsvereinbarungen ist möglich. Nach erreichter Ernteteiler-Zahl, kann man sich auf eine Warteliste setzen lassen.

Wann: 22. November 2021 – 19:00h

Wo: Eichhof, Much

Wichtig: 3 G Regel beachten

Bitte meldet euch über solawi-mueller@web.de an – hier können ihr auch Fragen stellen!

Mit solidarischen Grüßen

Sabine – für das Team der SoLaWi-Much in Gründung

Acker Aktion – Lasagne-Beet

Solawi aktiv am 20. Oktober 2021

Wir lernen gemeinsam – eine Anbaufläche alternativ Vorbereitung

Wir möchten eine alternative No-dig (nicht graben) Methode ausprobieren und haben uns dazu entschieden, ein Beet mit der Lasgnetechnik vorzubereiten. Dazu werden Pappe, Mist, Mulchmaterial aufeiandergeschichtet. Microorganismen sorgen dafür, dass die Bestandteile nach und nach zusammen fallen. Dabei werden Nährstoffe freigesetzt und es entsteht fruchtbarer Humus. Zudem entsteht Wärme, die die Pflanzen beim Wachsen unterstützen. Die Wasserspeicherkapazität ist hoch, Unkäuter und Graswurzeln werden unterdrückt.

Auf diesem Teil des Ackers lassen sich besonders gut starkzehrende Gemüsesorten, wie z.B. Kohlsorten, Ruccola, Rettich oder Kartoffeln anbauen

Ach ja, No-dig-Methoden schonen den Boden und das Leben im Boden. Natürliche Kreisläufe werden angeregt und unterstützt.

22. Nov 2021, 19:00h, Eichhof – Auftaktveranstaltung der Solawi Much

„Es war sehr interessant und bereichernd heute Abend, vielen Dank dafür. Wir freuen uns darauf, Ernteteiler zu werden.“ sagte K. nach dem Treffen.

Mit netten Menschen, in guter Stimmung und mit konstruktivem Austausch, sind wir (unter Einhaltung der Coronaregeln), in die SoLaWi gestartet.

Wir sind jetzt 21 Ernteteiler und sind sicher, wir werden am Jahresende 30 sein:)

Wir danken allen Beteiligten und Besuchern für den schönen Abend.

Unsere SoLaWi Gärtnerin Amayi

Amayi sagt über sich: Die Frage, wie wir gut leben können ohne Schaden anzurichten,
beschäftigt mich schon lange. In den letzten Jahren habe ich michdeswegen viel mit Konzepten beschäftigt, die einen guten sozialökologischen Wandel voranbringen wollen.
Wie kann eine Wirtschaft aussehen, die für die Menschen da ist und nicht umgekehrt?!
Begeistert bin ich von Permakultur und dem zugrundeliegenden Gedanken, dass all unser Handeln nach den 3 Säulen – Sorge für die Erde, Sorge für die Menschen und Faires Teilen – ausgerichtet sein sollte.
Market Gardening & Mikrofarming spricht mich sehr an, da hier auf kleiner Fläche ohne motorisierte schwere Maschinen intensiv undnachhaltig Gemüse angebaut wird. Das regional, saisonal und solidarisch angebaute Gemüse geht ohne Zwischenstation direkt an die Mitglieder.
Ich bin gerne unter freiem Himmel, mag es, körperlich zu arbeiten und liebe gutes Gemüse. Solidarische Landwirtschaft ist für mich der Ort, an dem zukunftsfähige Ideen und deren praktische Umsetzung tatsächlichaufeinander treffen.  🙂

Acker Aktion – Apfelsaft pressen

Solawi aktiv am 8. Oktober 2021

Apfelsaft von den Ackerstreuwiesen

Die SoLaWi war beim Apfelsaftpressen dabei! Schön, die natürlichen Kreisläuft mitgestalten zu können – jeden Apfel in der Hand zu haben, ihn zu waschen, in die Presse zu geben, den Saft abzufüllen und den Trester den Kühen als Leckerbissen zu verfüttern.

Heute probieren wir den Saft!!!

Hofpost Oktober 2021

Guten Tag liebe SoLaWi Freunde und Freundinnen,

dies ist der fünfte SoLaWi Much Newsletter, den es ab jetzt 1 x monatlich gibt, um euch über die Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.

Einladung „Zentrale Auftaktveranstaltung“

Ihr habt über den Newletter oder andere Wege, die Entwicklung der SoLaWi-Much verfolgen können. Jetzt sind wir so weit, wir starten ab Januar!

In der ersten Stufe, die ca. ein Jahr dauert, wollen wir die SoLaWi mit Menschen ausgestalten, denen es ein Anliegen ist, die Grundidee des „solidarischen Landwirtschaftens“ real werden zu lassen. Gemeinsam wollen wir:

Solidarisch handeln und den SoLaWi-Aufbau in der Startphase mit ideeller, praktischer und finanzieller Investition zum Blühen bringen.

Ökologische Landwirtschaft unterstützen und einen wichtigen, realen Beitrag dazu leisten, dass es im Bergischen Land eine weitere klima- und lebensfreundliche Landwirtschaft gibt.

Dazu ein paar Fakten:

Es gibt einen Acker, auf dem gerade Winterroggen – als Vorbereitung für einen ersten Gemüseanbau – eingesät wurde.

Wir haben eine engagierte Gemüsegärtnerin gewinnen können, die die SoLaWi mit Engagement und Wissen unterstützen wird.

·        Start ist im Januar 2022 – mit den ersten Ackererträgen ist im Mai zu rechnen.

·        Ein „Anteil“ kostet 100 Euro pro Monat – ab Januar zu zahlen (später sollen von einem Anteil 2 Personen ihren Gemüsebedarf decken können – Gemüseanteile können ggf. privat geteilt werden).

·         Mit den „Ernteteilern“ wird ein verbindlicher Kooperationsvertrag über ein Jahr geschlossen.

·        Engagement ist erwünscht – denken, handeln, graben, … gemeinsam ist „alles drin“.

·        Alle „Ernte-Erträge“ werden solidarisch aufgeteilt – mit stetigem Wachstum ist zu rechnen…

·        Die SoLaWi-Much ist in einer „Gemeinnützigen Genossenschaft“ (im Aufbau), strukturell und finanziell sicher eingebunden.

An der zentralen Infoveranstaltung könnt ihr euch über die konkreten Möglichkeiten eines SoLaWi-Engagements im Jahr 2022 informieren. Das Abschließen einer verbindliche Kooperationsvereinbarungen ist möglich. Nach erreichter Ernteteiler-Zahl, kann man sich auf eine Warteliste setzen lassen.

Wann: 22. November 2021 – 19:00h

Wo: Eichhof, Much

Wichtig: 3 G Regel beachten

Bitte meldet euch über solawi-mueller@web.de an – hier können ihr auch Fragen stellen!

Mit solidarischen Grüßen

Sabine – für das Team der SoLaWi-Much in Gründung